Digitale Labore: Pädagogische Langzeitprogramme

In pädagogischen Langzeitprogrammen konzipieren Jugendliche ein Schuljahr lang mit Medienschaffenden, KI-Akteur:innen, Journalist:innen, politischen und (jugend)kulturellen Bildner:innen eigene Multimedia-Formate zu den Schwerpunktthemen 7. Oktober 2023 und die Folgen, Online-Misogynie und Anfeindungen gegen emanzipatorische Akteur:innen und Initiativen.

  • Was sind ihre Erfahrungen mit diesen Themen?
  • Wie werden diese Themen in Internet und Social Media repräsentiert?
  • Was sind aktuelle Trends und Akteur:innen?
  • Wie recherchiere ich richtig?
  • Wie kann ich mir selbst und Betroffenen von Hate Speech und Diskriminierung im Netz helfen?

Phasen, Module, Fokusthemen

Das Langzeitprogramm ist in vier aufeinander aufbauenden Phasen angelegt. Phasen 1 und 4 finden als zweitägige Blockveranstaltungen statt. Phasen 2 und 3 sind als wöchentlicher Turnus mit je 10 bis 12 Segmenten à 90 Minuten konzipiert.

In den vier Phasen des Langzeitprogramms sind Module (jugend)kultureller, politischer und medienpädagogischer Bildungsarbeit und praktische Mediengestaltung miteinander verzahnt. Das Fokusthema ist für das jeweilige Projektjahr festgelegt: 1) 7. Oktober und die Folgen / Krieg in Nahost / Antisemitismus / Antimuslimischer Rassismus / Israelhass (2025/26 an einer berufsbildenden Schule mit Integration (IBA-Klasse) in Berlin-Pankow) 2) Online-Misogynie (2026/27 ggf. in Paderborn, Dortmund oder Gelsenkirchen) 3) Anfeindungen von emanzipatorischen Menschen und Initiativen (2027/28 in Sachsen, vllt. Dresden oder Chemnitz).

Phase 1: Zweitägige Einführung

  • Identitäten und Jugendkulturen
  • Einführung Fokusthema (Einführung GMF)
  • Reflexion eigenes Mediennutzungsverhaltens

Phase 2: Wöchentlicher Rhythmus (ca. 10 – 12 Segmente à 90 min)

  • Erkennen und Verstehen von Hass im Netz und Desinformation (primäre Prävention)
  • Umgangsmöglichkeiten
  • Recherche und Quellen
  • Vertiefung Fokusthema

Phase 3: Wöchentlicher Rhythmus (ca. 10 – 12 Segmente à 90 min)

  • Sensibilisierung
  • Eigene Verantwortung verstehen (sekundäre Prävention)
  • Vertrauen in Sachinformationen/Medien/demokratische Institutionen stärken
  • Fokusthema: Resilienzstrategien und Selbstfürsorge

Phase 4: festliche Abschlussveranstaltung

  • feierliche Zertifizierung
  • Erfahrungsaustausch / Reflexion / Ausblick

Kontakt

Projektleitung:
Gabriele Rohmann, gabi.rohmann@jugendkulturen.de

Koordination Angebote für Jugendliche:
Elisabeth Schweizer, elisabeth.schweizer@jugendkulturen.de

Förderung