Phase 2 des Langzeitprogramms ist abgeschlossen
Zum Jahresende hin haben wir die Phase zwei des Projekts abgeschlossen. In dieser Phase ging es vor allem darum, Hass im Netz und Desinformation zu erkennen, zu verstehen und bewusst damit umzugehen. Ein besonderer Fokus lag auf technischen Entwicklungen, die die Verbreitung von Fake News beschleunigen – dabei spielte auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen setzten sich damit auseinander, wie KI-gestützte Tools Inhalte erstellen, verändern oder verstärken können, und besprachen sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser Technologie im Zusammenhang mit Hassrede und Falschinformationen.
Außerdem wurden Antisemitismus sowie antimuslimischer Rassismus im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten weiter vertieft. Diese Themen waren bereits in der ersten Projektphase als wichtige Formen von Diskriminierung behandelt worden. In den vertiefenden Modulen erarbeiteten sie konkrete Strategien gegen Hass im Netz und stärkten ihre eigene Resilienz. Ziel war es, sie zu befähigen, selbstbewusst, kritisch und handlungsfähig auf digitale Herausforderungen zu reagieren – auch im Hinblick auf die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz.
