Digitale Labore: Blog

17.02.2026
Projektwoche: Workshops

Workshop Rap: »In meinem Block«

Rap Namen: Lil-T, El Kurdi, Mc JAJPE, JO, Big LK, MS12, Big New, VillageBoy (Pforreal)

Es geht um Hass / Antisemitismus. Unser Hauptthema war der Nahostkonflikt und im Zusammenhang damit haben wir einen Song zu Antisemitismus und Hass geschrieben. Da durch den Nahostkonflikt der Hass auf Jüd:innen in Deutschland häufig wächst.

Workshop Comic

A.: In meinen Comic geht es um Judenhass in der Schule. Ich habe mir dieses Thema ausgesucht, weil ich mir mal einen Film darüber angeschaut habe. Mich interessiert, warum es Judenhass gibt und warum er kein seltenes Thema ist.
JAy JAy: Ich habe mir die Geschichte von Naama Eitan ausgesucht, weil ich die Schilderung ihrer Flucht am 7. Oktober 2023 erschreckend finde. Mich schockiert, dass es Menschen gibt, die andere töten, wie auf dem Super Nova Festival.
Timo: Die Sperranlage wurde im Jahr 2002 von der israelischen Regierung rund um das Westjordanland gebaut. Das führte zu Einschränkungen und Umwegen für viele Palästinenser:innen aber auch zu einem Rücklauf der Zahl an Anschlägen auf Juden und Jüdinnen. Als Grundlage für meine Zeichnung habe ich den Comic „Mehr als 2 Seiten“ genommen.
Wiki: Ich habe mir eine Geschichte ausgesucht, in der es um einen ganz normalen Tag geht. Eine Person wartet auf die S-Bahn und scrollt auf social media. Sie sieht ein Video von einem Kriegsgebiet und ist sehr schockiert. Aber leider kann man nichts dagegen machen …

16.02.2026
Projektwoche zum Langzeitprogramm

Biografien machen Geschichte lebendig – und genau das haben wir in unserer Projektwoche zum Langzeitprogramm 2025/2026 erlebt!



Anhand jüdischer, palästinensischer, muslimischer und israelischer Lebensgeschichten haben wir Vielfalt und Komplexität der Gesellschaften in Israel und Palästina – aber auch hier in Berlin – entdeckt und diskutiert.
 Es ging um unterschiedliche Identitäten, Perspektiven, Herausforderungen und Hoffnungen. Um Diversität, Zusammenleben und auch um Spannungen – aber vor allem darum, genauer hinzuschauen und zuzuhören.



Ein besonderes Highlight: In unseren Rap- und Comic-Workshops sind kreative, starke und bewegende Arbeiten entstanden, die zeigen, wie sich die Jugendlichen kreativ mit einzelnen Geschichten auseinandergesetzt haben.

12.02.2026
Debatte: Leben mit Social Media

Australien hat Jugendlichen unter 16 Jahre Social Media verboten, Frankreich plant das Gleiche und auch in Deutschland überlegen viele Erwachsene in der Politik, ob es ein Mindestalter braucht, damit man Tiktok, Instagram und Snapchat nutzen kann.

Damit sie mit ihren Überlegungen nicht allein sind, haben auch die Jugendlichen gesammelt. Welche Gefahren und Chancen gibt es mit Social-Media-Plattformen? Ab wann sollte man sie nutzen? Und welche anderen Maßnahmen könnten noch helfen?

Gefahren von Social Media

Die Jugendlichen haben entschieden. Das sind die größten Gefahren von Social Media:

  • Es gibt Pädophile, die Fotos und Videos von Kindern anschauen, oder sich an Kinder und Jugendliche ranmachen.
  • Kinder können nach Social Media süchtig werden.
  • Es gibt viele falsche Informationen im Internet.
  • Kindern können von ihren Eltern ausgenutzt werden, die Fotos und Videos von ihnen posten, um mehr Likes zu bekommen.
  • Jede:r kann im Internet Sachen verbreiten, auch wenn es Hass, Beleidigungen oder Lügen sind.

Außerdem haben sie diese Nachteile herausgearbeitet:

  • Auf Social Media werden Körper häufig objektifiziert, vor allem bei Frauen.
  • Man bekommt eingeredet, was „schön“ oder „hässlich“ ist oder wie man als Mann oder Frau angeblich zu sein hat.
  • Man kann sexualisierte Gewalt mit Bildern erleben, zum Beispiel indem einfach Nacktfotos verbreitet werden oder man Nacktfotos geschickt bekommt ohne, dass man das will.
  • Nicht jede:r Influencer:in erzählt die Wahrheit.
  • Es gibt viel Werbung auf Social Media.
  • Viele rennen immer neuen Trends hinterher, obwohl die unsinnig sein können, manche sogar gefährlich.
  • Es kann sein, dass man wegen Social Media weniger und schlechter schläft.
  • Viele können sich schlechter und kürzer konzentrieren.
  • Auf Social Media gibt man viel von sich Preis.

Also ist Social Media ausschließlich schlecht? Die Jugendlichen haben auch darüber diskutiert und ein paar Chancen gesammelt.

Chancen von Social Media

Die Jugendlichen haben entschieden. Das sind die größten Chancen von Social Media:

  • Es kann motivieren, wenn Menschen von ihren Erfolgen erzählen und andere auch dazu inspirieren.
  • Social Media kann Unterhaltung und gute Laune bringen.
  • Viele Menschen können ihre Meinung äußern.
  • Man kann sich auf Social Media informieren und mehr Allgemeinwissen aufbauen, zum Beispiel durch Beiträge von Nachrichtenseiten.
  • Man kann viel Neues lernen: über Lernmethoden für die Schule, Tänze, Strategien für Games, Trainingspläne beim Sport bis zu gesunder Ernährung.

Außerdem gibt es für sie diese Vorteile:

  • Man kann Menschen finden mit ähnlichen Interessen, wie zum Beispiel wandern.
  • Es können sich Communitys bilden aus Leuten mit ähnlichen Lebenserfahrungen, wie dass man Rassismus erlebt.
  • Es können Freundschaften auf Social Media entstehen.
  • Man kann sich politisch vernetzen und sich für die Demokratie einsetzen.
  • Wenn man selbst etwas postet, kann man positive Aufmerksamkeit bekommen.
  • Durch Social Media kann man das eigene Selbstbewusstsein stärken.
  • Man findet Inspiration, welche Filme, Bücher, Games, und Musik gut sind.
  • Man bekommt neue Ideen fürs Kochen und welche Rezepte man ausprobieren kann.
  • Werbung kann auch interessant sein und man bekommt neue Shopping-Ideen.
  • Man kann mit Social Media Geld verdienen.

Und jetzt? Sollte man Social Media verbieten?

Das sagen die Jugendlichen:

  • Schüler M.: „Es soll eine Altersgrenze geben, damit Jugendliche Social Media erst ab 15 haben dürfen. Personen unter 15 soll es verboten werden außer kinderfreundliche Social Media, z.B. YouTube Kids. Denn da gibt es keine gewalttätigen Videos, Suchtvideos oder andere dieser Art. Denn es ist nur für jüngere Kinder gedacht.“
  • Schüler Jo.: „Es sollte keine KI bei Social Media geben. Social Media sollte ab 13 sein und mit Kindersicherung. Die Begrenzung muss dann mit einem Ausweißcheck und Gesichtserkennung gemacht werden.“
  • Schüler Jan.: „Ich bin nicht für ein Verbot“
  • Schülerin J.: „Ich wäre für eine Altersbegrenzung bis 16 Jahre. Grund: Suchtgefahr“
  • Schülerin W.: „Ich bin für eine Altersgrenze für Handys bis 16 Jahre, weil die Jugendlichen alt genug sein müssen, um zu verstehen, was richtig oder falsch ist. Bis sie 16 sind, sollten sie es in der Schule oder zuhause gelernt haben, was eine Straftat ist.“
  • Schüler N.: „Social Media erst ab 15“
  • Schüler Y.: „Social Media sollte ab 16 sein, weil da die meisten Leute reif werden“
  • Anonym: „Ich bin gegen ein Verbot bis 16 Jahre. Ich finde man soll erst ab 14 Social Media benutzen. Es soll dann aber nur eine begrenzte Zeit geben, in der man es nutzen darf. Ab 16 sollte man ein wenig mehr Zeit bekommen, in der man Social Media nutzen kann. Wenn man 18 ist, sollte man schon selbst wissen, wie lange man auf Social Media ist.“
  • Schüler M.: „Man sollte Social Media erst ab 16 benutzen dürfen, weil man erst Erfahrungen von der Familie und dem Umfeld sammeln sollte.“
  • Schüler Jas.: „Ich bin für ein Verbot bis 16 Jahre. Ab da für 1 bis 2 Stunden, für Allgemeinwissen oder für Nachrichten. Ich halte es auch für eine gute Sache, wenn die Apps sich teilweise abschalten nach einiger Zeit.“

Welche anderen Lösungen gibt es für die großen Probleme?

Die Jugendlichen haben sich dieser Frage in Kleingruppen angenommen.

Problem: Desinformation und Beleidigungen

  • Filter, die falsche Informationen erkennen, in einen gemeinsamen Ordner packen und dann alle Daten löschen.
  • Mehr Mitarbeiter:innen bei der Moderation, die gemeldete Beiträge kontrollieren, weil sie falsche Informationen enthalten oder jemanden beleidigen.
  • Ein Verein mit Social-Media-Anwält:innen, an die man sich bei Problemen wenden kann.
  • Social-Media-Plattformen sollen Accounts, die beleidigen oder lügen, sperren und die Beiträge löschen. Damit sie nicht mehr zu sehen sind. Sie sollen die Daten an die Behörden weitergeben.

Problem: Eltern teilen Fotos von ihren Kindern für Likes

  • Es sollte eine Regel sein, dass die Eltern die Einwilligung der Kinder einholen müssen.
  • Kinder, die sich selbst nicht artikulieren können, sollten nicht gezeigt werden
  • Das Jugendamt sollte dann ohne Ankündigung die Familien besuchen und die Kinder ganz direkt fragen, ob sie es okay finden, dass Videos von ihnen auf Social Media sind. Denn das Jugendamt ist ja dafür da, Kinder und Jugendliche zu schützen.

Problem: Pädophile machen sich an Kinder und Jugendliche ran

  • Alle, die Social Media nutzen, werden eingestuft in eine Altersgruppe, zum Beispiel bis 13 Jahre, bis 18 Jahre, bis 23 Jahre und älter.
  • Man kann dann nur mit Menschen in Kontakt treten, die in der gleichen Altersgruppe sind oder in einer darüber oder darunter. So können Erwachsene nicht mit Kindern unter 13 Jahre schreiben oder deren Posts sehen.
  • Wenn Eltern mit ihren Kindern ein Game spielen wollen oder schreiben wollen, dann können sie eine Sondererlaubnis bekommen. Auch wenn es Freunde der Eltern sind oder ein Onkel. Aber die Eltern müssen die Erlaubnis geben.

Problem: Sehr hohes Suchtpotenzial

  • Späterer Zugriff auf Social Media, also erst ab 13 und mit Ausweis-Check
  • Begrenzte Bildschirmzeit für Jugendliche
  • Andere Hobbys suchen

Es war für alle eine sehr spannende Diskussion, weil es die Jugendlichen sehr direkt betrifft. Viele kennen die Probleme auf Social Media und wünschen sich Lösungen. Hier konnten sie einmal selbst überlegen, wie Verbesserungen aussehen könnten.

08.01.2026
Phase 3 des Langzeitprogramms

In Phase drei waren wir wieder im wöchentlichen Rhythmus in unserer Projektklasse und haben gemeinsam Inhalte weiter vertieft, die uns in den Phasen 1 und 2 schon begegnet sind. Medien gerade im Bezug zu Emotionen wurde in dieser Phase viel diskutiert.
Nicht nur, welche Emotionen soziale Medien auslösen können, sondern auch, wie diese Emotionen gezielt eingesetzt und instrumentalisiert werden können, hat uns beschäftigt. Wir haben über die aktuelle Debatte eines Social Media Verbots diskutiert und darüber wie jüdische und muslimische Menschen eigentlich auf social media dargestellt werden oder sich selbst darstellen.

19.12.2025
Exkursion: Jüdisches Museum Berlin

Foto: Elli Schweizer
Foto: Elli Schweizer

Am Anfang des Ausflugs waren wir in einem Gruppenraum und haben das Thema Judentum besprochen. Wir haben dann im Gruppenraum eine Erklärung und die Bedeutung zum Wort »antisemitisch« bekommen. Danach haben wir Videos angeschaut und konnten anonym unsere Antworten durch eine Taste, die neben uns war, abgeben. Ein Video beschäftigte sich mit der Beleidigung »du Jude!« und wie wir diese Beleidigung einschätzen. Antisemitisch oder nicht?
Im zweiten Video ging es um eine Steintafel vor einer Kirche in Wittenberg, die eine »Judensau« abbildet. Nachdem im Video verschiedene Argumente vorgebracht wurden, sollten wir abstimmen, ob die Steintafel abgeschafft werden soll oder nicht. Selbst ein Historiker im Video war sich unschlüssig über diese Entscheidung.

Dann sind wir in die Ausstellung gegangen und haben uns mit einer großen Schriftrolle beschäftigt, der Tora. Sie wurde von einer jüdischen Familie gespendet. Nebenan war ein Videoraum, dort haben wir ein hebräisches Lied angehört. Und wir haben unsere Namen auf Hebräisch geschrieben. Der Guide hat dann unsere Namen gelesen auf Hebräisch.
Wir haben Sprachaufnahmen von Menschen gehört, die jüdisch sind und in einem anderen Land leben. Wir sollten raten, welche Sprache sie sprechen, ob zum Beispiel Spanisch, Österreichisch, Schweizerdeutsch.

Dann haben wir besprochen was man im Judentum essen darf und was nicht, also was koscher ist und was nicht. Im Judentum gibt es nämlich wie in vielen anderen Religionen bestimmte Essgewohnheiten. Anschließend sind wir in die Haupausstellung gegangen und haben auf einem Bildschirm ein Video über historische Bezüge gesehen. Warum jüdische Menschen früher Spitzhüte tragen mussten, warum ein gelber Kreis als Erkennungszeichen diente und woher das Bild der „Judensau« überhaupt stammt. Das war das Ende vom Ausflug ins jüdische Museum.

Text: Yana, Jason Ronaldo und Harun
Bildauswahl: JAyJAy, Janik, Timo

19.12.2025
Phase 2 des Langzeitprogramms

Foto: Mathilda Wilhelm
Foto: Mathilda Wilhelm

Zum Jahresende hin haben wir die Phase zwei des Projekts abgeschlossen. In dieser Phase ging es vor allem darum, Hass im Netz und Desinformation zu erkennen, zu verstehen und bewusst damit umzugehen. Ein besonderer Fokus lag auf technischen Entwicklungen, die die Verbreitung von Fake News beschleunigen – dabei spielte auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen setzten sich damit auseinander, wie KI-gestützte Tools Inhalte erstellen, verändern oder verstärken können, und besprachen sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser Technologie im Zusammenhang mit Hassrede und Falschinformationen.

Außerdem wurden Antisemitismus sowie antimuslimischer Rassismus im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten weiter vertieft. Diese Themen waren bereits in der ersten Projektphase als wichtige Formen von Diskriminierung behandelt worden. In den vertiefenden Modulen erarbeiteten sie konkrete Strategien gegen Hass im Netz und stärkten ihre eigene Resilienz. Ziel war es, sie zu befähigen, selbstbewusst, kritisch und handlungsfähig auf digitale Herausforderungen zu reagieren – auch im Hinblick auf die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz.

01.10.2025
Das erste Langzeitprogamm im Projekt »Digitale Labore – kompetent für Resilienz gegen Hass im Netz und Desinformationen« ist gestartet

Mit der IBA-Klasse TE2 der Konrad-Zuse-Schule arbeiten wir nun einige Monate zu den Themen Hass im Netz und Desinformation im Kontext des Krieges in Nahost und den Folgen des 7. Oktobers. Wir versuchen gemeinsam unseren Blick auf Medienkonsum und Medienproduktion zu reflektieren und unsere Wahrnehmung für medial konstruierte Realitäten zu schärfen. Das Projekt will die individuelle Resilienz stärken und begleitet die Schüler:innen im Umgang mit Hass im Netz und Desinformationen im Kontext von Antisemitismus, Israelhass, sowie antimuslimischen Rassismus. Unser Team aus geschulten Bildner:innen der politischen, kulturellen und medienpädagogischen sowie der KI- und IT-Bildung, namentlich vor allem unsere beiden Stammteamer Thomas und Hannes begleiten die Jugendlichen das gesamte Projekt über.

Die erste von vier Phasen ist bereits abgeschlossen und das Projekt damit erfolgreich angelaufen.

Foto: Mathilda Wilhelm
Foto: Mathilda Wilhelm
Foto: Mathilda Wilhelm
Foto: Mathilda Wilhelm
Foto: Mathilda Wilhelm

Mit der Auswahl eines Emojis, welcher ihre aktuelle Stimmung beschreibt, starteten die Schüler:innen früh morgens in den ersten Projekttag. Die Stimmung der Klasse und des Teams war noch müde, doch es gab auch einige gespannte oder sogar freudige Emojis. Durch das Spiel »2 Wahrheiten 1 Lüge« lernten wir uns weiter kennen und fanden bereits einige spannende oder lustige Facts übereinander heraus, die Neugier stifteten. Im Plenum wurde anschließend ein gemeinsamer Verhaltenskodex für das Projekt entwickelt. Respekt, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Fehlerfreundlichkeit und einiges mehr ist uns als Gruppe wichtig und wurde visuell festgehalten. Zum Einstieg in das Thema Jugendkulturen spielten wir unser großes Jugendkulturen-Bilderspiel. Mit einer Methode zur Repräsentation von Jugendkulturen in den Medien wurde das Thema weiter vertieft. Abschließend zu diesem ersten Block wurde der Begriff gruppengezogene Menschfeindlichkeit (GMF) vorgestellt und verschiedene Phänomene besprochen.

Am zweiten Tag konnten die Teilnehmenden erste Einblicke in die Medienarbeit vornehmen. Dabei kamen Fragen auf, wie: Ist Toggo ein Nachrichtenformat? Ist die BILD-Zeitung die bekannteste Zeitung? Was zählt alles zu Social Media Plattformen und wer liest überhaupt noch Printmedien? Durch das Barometerspiel konnten wir anschießend nochmal etwas genauer die individuelle Mediennutzung erfragen und besprechen, aber auch die Frage nach dem Lieblingstier durfte natürlich nicht fehlen. Von Wurm bis Elefanten war alles dabei! Durch eine Runde Kahoot-Quiz näherten wir uns dann dem Fokusthema Nahost und die Folgen des 7. Oktobers. Zu den Einstiegsfragen nach der Größe Israels und der geografischen Verortung gab es bis dahin noch sehr unterschiedliche Meinungen. Anknüpfend daran wurde der Galerie Walk aufgebaut und die Teilnehmenden konnten alle im Raum verteilten Bilder für sich und im eigenen Tempo wahrnehmen und wenn gewollt kommentieren. Die Bilder und anonymen Kommentare wurden dann im Plenum besprochen. So wurde ein Raum geschaffen in dem wir erste Fragen, Gedanken und Emotionen zum Thema besprechen und damit einen ersten Schritt zur kritische Auseinandersetzung setzen konnten.

Wir freuen uns auf die nächsten Projekttage im Dezember!

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