Jüdisches Museum Berlin
Am Anfang des Ausflugs waren wir in einem Gruppenraum und haben das Thema Judentum besprochen. Wir haben dann im Gruppenraum eine Erklärung und die Bedeutung zum Wort »antisemitisch« bekommen. Danach haben wir Videos angeschaut und konnten anonym unsere Antworten durch eine Taste, die neben uns war, abgeben. Ein Video beschäftigte sich mit der Beleidigung »du Jude!« und wie wir diese Beleidigung einschätzen. Antisemitisch oder nicht?
Im zweiten Video ging es um eine Steintafel vor einer Kirche in Wittenberg, die eine »Judensau« abbildet. Nachdem im Video verschiedene Argumente vorgebracht wurden, sollten wir abstimmen, ob die Steintafel abgeschafft werden soll oder nicht. Selbst ein Historiker im Video war sich unschlüssig über diese Entscheidung.
Dann sind wir in die Ausstellung gegangen und haben uns mit einer großen Schriftrolle beschäftigt, der Tora. Sie wurde von einer jüdischen Familie gespendet. Nebenan war ein Videoraum, dort haben wir ein hebräisches Lied angehört. Und wir haben unsere Namen auf Hebräisch geschrieben. Der Guide hat dann unsere Namen gelesen auf Hebräisch.
Wir haben Sprachaufnahmen von Menschen gehört, die jüdisch sind und in einem anderen Land leben. Wir sollten raten, welche Sprache sie sprechen, ob zum Beispiel Spanisch, Österreichisch, Schweizerdeutsch.
Dann haben wir besprochen was man im Judentum essen darf und was nicht, also was koscher ist und was nicht. Im Judentum gibt es nämlich wie in vielen anderen Religionen bestimmte Essgewohnheiten. Anschließend sind wir in die Haupausstellung gegangen und haben auf einem Bildschirm ein Video über historische Bezüge gesehen. Warum jüdische Menschen früher Spitzhüte tragen mussten, warum ein gelber Kreis als Erkennungszeichen diente und woher das Bild der „Judensau« überhaupt stammt. Das war das Ende vom Ausflug ins jüdische Museum.
Text: Yana, Jason Ronaldo und Harun
Bildauswahl: JAyJAy, Janik, Timo


