Mediennutzung von Heranwachsenden verstehen – Medienkompetenz im Umgang mit Desinformation stärken

sUPpress sensibilisiert Multiplikator*innen für die Lebenswelten und das Mediennutzungsverhalten junger Menschen und ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle von Medienschaffenden außerhalb der klassischen Medien, wie etwa Influencer*innen, sowie ihrer Bedeutung für den Meinungsbildungsprozess bei Jugendlichen. In Schulungen werden die politischen und marktstrategischen Vorgehensweisen im Netz zur Beeinflussung von Einstellungen und Verhalten bei Jugendlichen beleuchtet und Verhaltensstrategien für Multiplikator*innen erörtert. Die drei thematischen Hauptgruppen bilden die Bereiche:

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Wahrheit & Fiktion

  • Werbung gestern und heute – psychografisches Targeting vs. Soziodemografie
  • Das Influencer*innen-Geschäftsmodell
  • Instagram als Werbeplattform
  • Das Erkennen von Werbung in sozialen Netzwerken
  • Influencer*innen als politische Meinungsträger*innen
  • Influencer*innen in der rechten Szene
  • Empowernde Beispiele medialer Teilhabe für Demokratie, Wahrheit und Diversität

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Fake News

  • Fake News als Instrumente politischer Propaganda
  • Social Bots: die programmierte Propaganda
  • Bilder und Manipulation
  • Fake News aufdecken – wie arbeiten Journalist*innen?
  • Fakten, Fakten, Fakten – Vertrauen in klassische Medien schaffen

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Verschwörungsphantasien

  • Warum Verschwörungsphantasien und nicht -theorien?
  • Ursachen und Funktionen von Verschwörungsphantasien
  • Ein Überblick über gängige Verschwörungsphantasien und audiovisuelle Beispiele aus sozialen Netzwerken: »Das wird von Oben gesteuert«, »Deutschland ist kein souveräner Staat«, »Lügenpresse«, »Der große Austausch« etc.
  • Antisemitismus als Motor für Verschwörungsphantasien
  • Handlungsoptionen im Umgang mit Verschwörungsphantasien

Realisiert werden die Schulungen von Journalist*innen, politischen Bildner*innen und Szenenangehörigen mit kenntnisreichen Bezugspunkten zu den Lebenswelten von Jugendlichen.

Angeboten werden ganztägige Fortbildungen zu den drei Themenblöcken oder je nach Bedarf einzelne Module à 90 Minuten (Workshops oder Seminare) zu einem der drei Themenbereiche. Das Schulungskonzept richtet sich an Lehrer*innen, Erzieher*innen, Mitarbeitende der Jugendämter, Familienberatungsstellen und Jugendsozialarbeiter*innen.

Bei Interesse wenden Sie sich an: edyta.kopitzki@jugendkulturen.de. Wir schicken Ihnen gerne eine detaillierteres Konzept zu und beraten Sie in einem persönlichen Gespräch.